Es war einmal…kindlicher Zauber

Es war einmal….

ein kindlicher Zauber !

Meine kurze Geschichte über ein Kind, dessen Antwort mich gestern traurig gemacht hat.
Ich war im Laden und bediente wie üblich eine Menge Menschen. Da kam eine Mutter mit ihrem Kind ins Geschäft. Wir kamen ins Gespräch und der Kleine, ich denke so 4 bis 5 Jahre alt, wollte mir unbedingt mitteilen, dass er einen ganz tollen Laster im Spielzeugladen gesehen hat und das er sich den zu Weihnachten wünscht!
Ich freute mich für ihn und fragte, ob er das dem Christkind oder Weihnachtsmann schon gesagt hat.
Er antwortete:“ Nein, denn kann man sich kaufen!“….

Vielleicht hat man dem Kind die Enttäuschung erspart, irgendwann zu erfahren, dass es gar keinen Weihnachtsmann/Christkind gibt.
Vielleicht hat man dem Kind die Freude genommen, in eine phantastische Welt abzutauchen…
..mich hat es traurig gemacht, was du darüber denkst….
von Herzen deine Nicola

 

4 Gedanken zu „Es war einmal…kindlicher Zauber“

  1. Gute Besserung, liebste Nicola,

    und ganz viel Heilung auf allen Ebenen wünsch ich Dir bei Deiner krankheitsbedingten Auszeit.
    Dein Abendmahl liest sich ja schon märchenhaft, wie aus 1001 Nacht 🙂 und wer weiß, vielleicht wird der heutige Tag und die nächste Zeit ja auch von Schätzen aus dem Morgenland begleitet sein?!! 😉 und mit leckerer Schoki hmmmmm…

    Ich bin mir sicher, daß wenn wir unsere Herzen als sprudelnde Energiequellen unseres Lebens wahr nehmen und fließen lassen, uns täglich der Zauber des Lebens nur noch erstaunen und wundern läßt… 🙂 und das trauen wir uns, jeden Tag ein wenig mehr…. <3

    Es ist sooooo schööön, daß es Dich gibt!
    Herzlichte Grüße und :-*
    Petra

    1. Oh danke dir liebe Petra, du Engel vom Lande! 😀
      Ja, sich einfach den Zauber bewahren, das ist wohl die Kunst des Lebens…und wieder ja…wir werden immer besser darin! 😉
      Ich freue mich auch, dass es dich gibt, liebe Petra und schicke dir Grüße aus dem Herzen an dich!
      Nicola

  2. Liebste Nicola,

    potzblitz, gerade gestern habe ich darüber nachgedacht….. Weihnachten/Ostern #Geschenke….

    Mich beschäftigt die Frage, ob und wie mir als Kind Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegen gebracht wurde und wenn ja „wofür“?
    Dabei kamen mir auch die „Festtage“ in den Sinn und ich wurde plötzlich sehr traurig darüber…. nämlich, daß ich (wie die meisten Kinder wohl) Geschenke nur bekam, weil Weihnachten etc. war. Alle bekamen ja Geschenke an diesen Tagen, weil es im Kalender steht und MAN es so macht…..
    Natürlich war es sehr aufregend, wenn das „Christkind“ kam und ich mich auf die Geschenke freute….
    Dennoch frage ich mich heute, wie würden wir uns alle wohl fühlen, wenn wir als Kinder, hin und wieder an irgend einem x-beliebigen Dienstag ein wunderschönes, großes Geschenk bekommen hätten, nur „dafür“ weil es uns gibt??
    Nicht weil es als Feiertag im Kalender steht, wir geboren wurden, Namenstag mit einer/m Heiligen oder irgend etwas „geleistet“ haben.
    Nein, einfach „nur“ dafür, weil Du so ein wundervolles, einzigartiges Kind bist und geliebt wirst von einem Menschen aus Deiner Familie!

    Ganz besonders übel empfand ich es immer bei zwei Bekannten, die am 19.12. geboren sind. Die haben Beide erlebt, daß die Geburtstagsgeschenke bewußt klein gehalten wurden, weil sie ja bald noch ein Weihnachtsgeschenk kriegen sollten…. das wurde auch so von den Eltern gesagt. Die Geschwister jeweils, die im Sommer Geburtstag hatten, wurden so natürlich nicht behandelt.

    Natürlich ist es für kleinen Jungen in Deinem Laden doppelt schade, weil er genau so „nur wegen Weihnachten“ ein Geschenk erwartet und das auch noch ohne den speziellen Zauber der mit dem Christkind verbunden ist für Kinder.

    Was ich damit sagen will ist, daß mit diesen alten Konzepten zum Teil vielleicht viel mehr Schmerz ausgelöst wurde, als sie wirklich gut taten? Man das Schenken in Zusammenhänge bringt, die den eigentlichen Sinn des Schenkens verdrehen?
    Vielleicht ist es ja nun an der Zeit, auf eine liebevollere, ehrlichere Art den Kindern eine phantastische Welt zu zeigen und vielleicht fällt uns ja sogar was ein, was uns auch als „Große“ den Zauber immer wieder erleben läßt?!
    Das wäre wunder-voll 😉
    Vielleicht könnte sogar mit einer neuen Idee die Hektik aus der Adventszeit verschwinden und es von Anfang Dezember bis 6. Januar wirklich eine stille, heilige und zauberhafte Welt sein, die wir gemeinsam erleben. In der es um Gemeinschaft geht, Verbundenheit, Liebe und Geborgenheit…… Gehäischnis, wie der Hunsrücker sagt 😉 und Geschenke dann wann ganz anders?? als echte Überraschung?? oder doch zu Weihnachten, aber dann aus dem“ richtigen Grund“??

    Huiuiuiuiii…. mehr Fragen als Antworten 😉

    Liebste Nicola, sei bitte nicht traurig…. wir leben in ver-rückten Zeiten und soooo Vieles wandelt sich. Das gibt uns auch die Chance, Dinge neu zu denken oder noch besser, neu zu fühlen und zwar so tief und lange, bis wir wirklich froh und rundum glücklich damit sind! Bis dahin wird sicher noch mancher Irrweg begangen und in Sackgassen gelaufen, was natürlich schmerzt, aber Stillstand ist ja auch keine Lösung…..

    Ich hoffe, es macht Dich nicht traurig, was ich darüber denke….?

    Fühle Dich auf jeden Fall herzlich umreicht und gedrückt vom
    Engel vom Land :-*

    1. Hallo lieber Engel vom Land ;),
      ich war für einen Moment traugig, als ich eben feststellte, dass uns immer mehr vom Zauber genommen wird, und wir nur noch „realistisch“ funktionieren sollen. Ich selbst bewahre mir meine Zauberwelt! Ja sicher gäbe es viel schönere Möglichkeiten, Weihnachten zu feiern. Aber auch Weihnachten könnte jeden Tag sein. Den Tag zelebrieren, sich und den Tag zu zelebrieren, bis ein reiches Leben daraus geworden ist. Wir wollen ein schönes Leben und ehren den Tag nicht, und uns selber auch nicht! Wie bitte, wenn der einzelne Tag nicht be- und geachtet wird, wollen wir in „Summe“ zu einem schönen Leben kommen???
      Aber ich bin auch realistisch, ich glaube an Wunder 😀 😉 ….den Spruch habe ich neulich gelesen und finde ihne einfach so passend…wir haben den Glauben an Wunder gegen „Realität“, die der Logik und dem Verstand folgt, getauscht. Lass uns nach unseren Spielregeln spielen, jeder nach seinen eigenen! Spiel dieses Jahr deine eigenen Regeln von Weihnachten…oder einfach jeden Tag. Ich habe mich heute, nachdem ich ziemlich schwach und kränklich den Tag auf der Couch verbringe ein richtig schönes Abendbrot gegönnt: Datteln, Granatapfel, Weintrauben, Karotten, Haselnüsse und heiße Zitrone mit Ingwer….genau das wonach mir war..dabei heißt es ja Abend-Brot…heute nicht! 😉 …meine Spielregeln…ich mag das! …ach und Schokolade war auch dabei…die war für meine Seele 😉
      Fühle auch du dich liebevoll umreicht und gedrückt von mir
      Ganz liebevolle Grüße Nicola

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