Mach aus der Liebe nichts banales!

Gib die Liebe dahin, wo sie hingehört!
Ist die Liebe bei dir, da wo sie hingehört? Sieh dich um, in deinem Zimmer, was liebst du da?
Dein Sofa, die vererbte Lieblingstasse deiner Oma? Ein Besteck, dass du von deiner besten Freundin zur Hochzeit bekommen hast? Deinen Mann/Frau, der/die neben dir sitzt?
Was ist, wenn du die Dinge und die Menschen, die du liebst, heute zum ersten mal sehen würdest, und du hättest keine Geschichte dazu? Wären sie dir genauso lieb?

Ich frage dich aus einem Grund. Du hast die Liebe dahin getan, wo sie nicht hingehört, wenn du sagen kannst, dass du irgend etwas in deinem Zimmer liebst.
Denn wenn du Dinge liebst, weil du sie von irgendjemand bekommen hast, DEN du liebst, liebst du diesen Menschen und nicht das, was du bekommen hast! Da gehört die Liebe hin! Aber wenn du ihn liebst, WEIL er dir dieses Geschenk gemacht hat, wirst du versucht sein, wenn er etwas tut, das dir nicht gefällt, ihn dafür NICHT zu lieben. Einfach nur, weil du die Liebe an die falsche Stelle gegeben hast. So wird klar, dass das eine Liebe ist, die immer davon abhängt, was jemand tut oder nicht tut und nicht von dem, dass er einfach IST! Was willst du dann von dem anderen? Was forderst du ein, wenn es so bedeutungsvoll und wichtig ist, was der andere TUT? Du willst seine Liebe, weil du denkst, er müsste etwas tun, was dir gefällt und darum tust auch du Dinge die gefallen. Was ist das für eine Liebe, bei der nicht vergeben werden muss, weil keiner etwas getan hat? Im Sinne von: Ich sehe nur den Menschen, nicht was er getan hat!

Ein Apfel ist ein Apfel, ein Schrank ein Schrank, ein Besteck bleibt ein Besteck, ein Pullover ein Pullover! NUR DU ALLEIN, hast ihn wertvoll gemacht, indem du die Liebe, die da nicht hingehört, dorthin getan hast (durch deine Gedanken und die damit verbundene Geschichte!). Und weil du die Liebe dahin getan hast, wirst du verletzlich und kannst Leiden erfahren! Weil du das Prinzip auf alles anwendest, was du nicht bekommst, bekommen hast, oder verlierst! Du hast deine Freude von äußeren Dingen abhängig gemacht! Doch Freude kann nur IN dir sein. Nichts kann dir Freude bereiten, es sei denn, du nimmst in Kauf, dass auch das Leid so zu dir kommen kann. Willst du das Leid nicht in dir fühlen, wirst du dich auf deine innere Freude einlassen müssen, im vollen Verständnis, dass sie nicht von Außen kommen kann.
Wenn das für die Liebe geht, muss es unweigerlich auch für das Leiden möglich sein!
Also willst du Liebe in dir fühlen, oder brauchst du die Liebe von Außerhalb, wo sie gar nicht sein kann? Ist deine Liebe und deine Freude unerschütterlich in dir, wird auch das Leiden keinen Weg in dein Herz finden. Das heißt, all das musst du in deinem Herzen finden (es ist auch nur da!!), damit du den Schmerz, der ja dann auch von Außen kommen kann, so wie die Freude, nicht auf den selben Weg in dein Herz einlässt. Gilt es für die Freude, so gilt es auch für Schmerz. Weil es der selbe Weg ist! Akzeptierst du das eine, gilt es auch für das andere.

Dazu musst du noch eines verstehen: Jedes mal, wenn du jemand wegen irgend etwas verurteilst, machst du ihn in deinen Augen schuldig! Und Schuld wird gegeben und empfangen. So wie du die Schuld gibst, wirst du sie empfangen. Manchmal freust du dich über Karma, weil dann Menschen für ihre „Sünden gestraft“ werden, stimmt’s? Aber Karma gilt nicht nur für ein paar, oder Außgewähltes, denn da wo universelle Gesetzte gelten, gelten sie für alles! So machst du dich schuldig, wenn du beschuldigst. Und das ist es auch, was dich schlecht fühlen lässt, wenn du es getan hast. Vielleicht nicht gleich in dem Moment, wo du es tust, aber eventuell später, wenn du irgendwann an diesen Menschen denkst. Dabei wirst du nicht verurteilt, du schickst dich selber ins „Karma“! Weil eine „Stimme“ in dir sagt, das du etwas unrechtes getan hast, und du dafür bestraft werden musst. Also bestrafst du dich selbst, mit Ablehnung von dir selbst und erzeugst damit eine Wirkung innerhalb und außerhalb von dir! Wenn du dich nicht magst, wer soll dich sonst mögen?

Alles was zu tun ist, um diesem Rad zu entkommen, ist, zu ERKENNEN, dass du das getan hast, was du so verurteilst und es dann der Liebe zurück zu geben, indem du dir dafür vergibst. Damit hebst du auf, was du getan hast! Und dann beschließe, es anders zu tun!
Wenn du verleugnest, was du getan hast, weil du es nicht sehen willst, bleibt es bei dir und entfernt dich von dir selbst und schafft Leiden in dir! Weil du nicht verstehst, dass du die Liebe bist und in dem du verleugnest, verleugnest du dich, weil du dich nicht sehen kannst, als das, was du bist!

Die Liebe wurde von uns ins Gegenteil verkehrt! Und nun geht es darum, die Liebe wieder richtig zu sehen. Du kannst nicht nicht lieben und du kannst nicht nur ein bisschen lieben. Denn Liebe ist immer maximal, ansonsten hast du sie verkannt! Dann hast du einen Tauschhandel daraus gemacht: Gibst du mir, dann gebe ich dir! Wir haben aus der Liebe ein kaufmännisches System gemacht, dass so nie existiert hat. Du weißt, wenn du liebst, das wenn es dir egal ist, was ein anderer tut oder sagt, es dich nicht verletzen kann. Denn er schenkt dir das Vertrauen in dich, dass du ihn so liebst, wie er ist, und du ihn dafür nicht verurteilen wirst. Was also wird angegriffen? Deine Liebe oder dein Ego, das bedingungslose Liebe haben will, aber nicht bereit ist, sie zu geben? Du möchtest sicher bedingungslos geliebt werden, oder möchtest du, das man nur einen Teil von dir liebt und den anderen nicht? Wenn du die Liebe dahin tust, wo sie ist, werden die Bedingungen wegfallen, eine nach der anderen, oder alle auf einmal. Du wirst erkennen, dass du die Liebe bist, wenn du aufhörst, auch dich zu verurteilen, für etwas das du getan hast. Denn es reicht, wenn du gesehen hast, was du getan hast, denn dann hast du bereits erkannt, dass du Liebe bist! Sonst würdest du es nicht sehen können! Sei einfach nur gewillt, alles was du tust und denkst, was deinen Frieden stört (und das ist eine ganze Menge!) anders zu tun! Dein Frieden, deine Liebe und die Freude werden wieder hergestellt sein!
Von Herzen deine Nicola
PS. Diese Texte schreibe ich für mich! Ich bin ein Schüler und ich lerne. Ich lerne jeden Tag dazu! Ich lerne von der Liebe! Ich werde geführt von ihr und sie offenbart mir immer mehr ihre Wahrheit. Ich mache diesen Text öffentlich, weil ich dich auf meine Reise einladen möchte, dich als die reine Liebe zu erkennen!
Nichts was du tust und sagst, hat für die Liebe eine Bedeutung, es sei denn, du vermehrst deine Liebe dadurch in dir! DAS ist für die Liebe bedeutungsvoll. Denn Liebe kann nichts anderes sehen, weil sie die bedingungslose Liebe ist und kein Gegenteil kennt!
So hoffe ich, dich ein Stück auf dem gemeinsamen Weg, denn wir alle miteinander teilen, mitgenommen zu haben, denn die Liebe ist nichts banales! War sie nie und kann es niemals sein!

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