Veränderung ist Wachstum

Veränderung…
es gibt nichts beständigeres als die Veränderung…
ein Satz, den ich zu einer Zeit gelesen habe, als es für mich nichts Schlimmeres gab, als Veränderung. Aber mit der Zeit, habe ich verstanden, dass es immer nur eine Wahl ist, manchmal, wenn du bewusst wählst, zum Besseren und wenn du unbewusst bist…auch mal zum Schlechteren. Aber auch bei der schlechteren Wahl, hast du wieder die Möglichkeit, es zu deinem Glück zu wenden.

Und jetzt steht für mich wieder eine Wende an…ein Umzug in eine neue Wohnung, auf die ich mich sehr freue! Sie ist einfach schön, hat einen Garten und mein „Kleiner“, mein Auto, bekommt eine Garage! Ist schon witzig, ich freu mich zwar, dass ich im Winter nicht mehr die Scheiben frei kratzen muss, aber in erster Linie, ist es, als würde ich auch meinem Auto ein „Dach über dem Kopf“ schenken…es ist mir mittlerweiel ein treuer Freund geworden, der mich überall sicher hinbringt und jetzt soll es auch ihm gut gehen! 😉
Ich freue mich auf diese Veränderung, denn ich habe mich in dem Haus, indem ich jetzt wohne, vom ersten Tag an nicht wohl gefühlt. Ich bin dort mit einer Freundin zusammen eingezogen, weil ich zu dem Zeitpunkt, als ich ausziehen musste, nicht allein sein konnte und ich auch davor Angst hatte. Nicht wegen dem allein sein, eher die Angst, es nicht allein schaffen zu können. Nun bin ich wieder einen Schritt weiter…ich kann und ich möchte alleine sein, und ich weiß jetzt, dass das ist, was ich möchte!

Die „Arbeit“ an mir, hat sich bereits gelohnt. Und ich arbeite weiter daran, mich wieder zu erkennen, mich zu fühlen, wer ich wirklich bin. Meine Ängste sind sehr klein geworden, auch wenn sie noch da sind, aber kein Vergleich zu dem, was sie noch vor ein paar Wochen für mich waren!
Und auch ein neues „Selbstbewusstsein“ stellt sich ein. Ich meine nicht dieses selbstbewusste auftreten, denn das habe ich schon. Es geht mehr um das sich selbst bewusst zu sein, was man ist und will! Und mit dem „wollen“ meine ich auch nicht mein Ego, sondern eher etwas tieferes…ich kann es ganz schlecht beschreiben, aber ich werde mir Mühe geben.

Da ist etwas, das eine Verbindung sucht, ja ich sag jetzt einfach mal zu Gott, denn ich denke, wir selbst wissen gar nicht wirklich was wir wollen. Wir haben ein Ego, das will, ja, aber hinter all dem, was das Ego will, liegt noch etwas verborgenes, das wir mit dem „wollen“ verwechselt haben. Ich sage mal, wir meinen etwas zu wollen, wie zum Beispiel eine Versicherung um uns „sicher“ zu fühlen. Wenn wir uns sicher fühlen, sind wir im Vertrauen, dass uns nichts passieren kann. Aber das stimmt so nicht! Wir sind immer sicher, wenn wir VERTRAUEN würden, bräuchten wir keine Versicherung! Aber wem sollen wir vertrauen? Uns selbst oder einer höheren Macht, einer göttlichen Quelle? Ja, ich für meinen Teil, wende mich tatsächlich an Gott. Ich habe mich von meinem Egogequassel ablenken lassen, es fühlt sich an, als ob ich versucht hätte, mein Leben alleine auf die Reihe zu bekommen und Gott dabei ausgeschlossen zu haben. Das zu erklären würde jetzt wirklich ein eigener seeehr langer Artikel werden, wie ich auf das komme, darum lass ich das jetzt einfach mal so stehen und hoffe, der ein oder andere möge verstehen, was ich damit meine.
Ich hatte vor Jahren schon immer ein Gefühl um meinen Kopf herum, das sich anfühlt, wie ein prickeln. Das war, als ich täglich sehr viel Zeit in Meditation verbracht habe, einfach weil ich diese Ruhe so schön fand. Dieses prickeln kam erst immer beim meditieren auf, später hatte ich das dann ständig. Was ich damals noch tat, war, mir alle meine „Wunden“ anzusehen, sie zu vergeben und loszulassen. Das war wir eine Reinigung und ich fühlte mich sehr sehr klar! Das hatte ich die letzten Jahre nicht mehr, es war einfach weg. Ich hatte aufgehört zu meditieren und stürzte mich in viele neue Erfahrungen, die mich wieder verletzt und mir eher nicht so gut getan haben. Auch habe ich viele Gefühle einfach verdrängt. Das meine ich in der Kurzfassung, dass ich mit dem obigen Satz, das ich mein Leben „allein“ auf die Reihe bekommen wollte. Und heute, wenn ich mich gedanklich mit Gott verbinde (du kannst es Universum, Bewusstsein was und wie auch immer benennen) kommt dieses „Prickeln“ und manchmal einfach auch wenn ich nur ganz still da sitze, und nachspüre, ob es gerade da ist. Und es wird mehr! Ein neues Phänomen ist noch dazu gekommen…wenn ich mich tief mit mir verbinde, bekomme ich buchstäblich ein warmes Herz, ja und auch meine Hände werden richtig warm. Wenn das passiert, will ich, dass es gar nicht mehr aufhört, weil es sich so wundervoll anfühlt!
Ich liebe Harmonie und auch die Harmonie der Gesundheit…denn das ist der Ausdruck von Harmonie! Wir können nur krank werden, wenn wir nicht mit uns im Einklang sind!

Und das sind wir nicht, wenn wir Ängste haben, uns nicht sicher fühlen, ein ungeliebtes Leben führen. Das heißt nicht, dass wir deswegen schwer krank werden müssen, aber immer mal wieder eine „Erkältung“ und so Zipperlein. Erkältung ist ein schönes Wort! Da geht es nicht darum, dass du dich der wetterbedingten Kälte ausgesetzt hast…sondern um deine Kälte zu dir! ( Darum liebe dich und entscheide dich im Zweifelsfall immer aus dieser Liebe heraus für DICH)

Ich fange an, das Leben wieder zu lieben, durch all diese Veränderungen. Es ist nicht perfekt, aber es kommen so viele schöne neue Erfahrungen auf. Und jetzt auch wirklich schöne Erfahrungen. Vorher waren es eher „schmerzhafte“ Erfahrungen die ich machen durfte. Während ich das schreibe, fühle ich eine Dankbarkeit in mir aufsteigen, die fast in Demut mündet, denn wenn ich das alles so schreibe, merke ich erst WIE VIEL sich gerade bei mir verändert! Das fühlt sich so aufregend an! All dieses theoretische „Wissen“, wie Leben funktioniert, scheint in ein sich in Erkenntnis zu wandeln!

Was nützt es, Freude zu manifestieren, wenn du depressiv bist? Und doch ist es ein Weg, wenn du damit anfängst, es fühlen zu wollen! Am Anfang wirst du es kaum merken, da bist du in dem Loch und es scheint kein entrinnen zu geben. Aber durch die eigene Erlaubnis, auch die Schwere zu fühlen und dich dafür zu lieben, ja wirklich, dich zu lieben, verändert sich etwas in dir. Denn auch das Schwere ist ein Teil von dir, da nützt es nicht, es zu leugnen, indem du es weg drückst. Lass es da sein und halte dich fest und tröste dich! Das ist der Moment, indem du dir dein bester Freund sein solltest! Da bist du der wichtigste Mensch in deinem Leben. Da gilt es dich zu retten!
Und wenn Ängste aufkommen, höre zu! Es ist, als würde einer flüstern und du müsstest dich darauf konzentrieren, es überhaupt zu verstehen, denn da musst du auch zwischen den Zeilen lesen oder hinter diese Angst schauen. Es sind oft einfach wirklich „Kernpunkte“, wie eben nicht gut genug zu sein. Oft habe ich auch nicht gewusst, was es gerade für eine Angst ist….dann habe ich einfach nur gefühlt und es da sein lassen, bis es von alleine immer weniger wurde. Manchmal, wenn es weniger wurde, hat sich die Angst zu erkennen gegeben, manchmal auch nicht, dann habe ich auch nicht darüber nachgegrübelt. In den Situationen habe ich mir dann auf mein Herz gefasst und mich so viel geliebt, wie ich gerade für mich fühlen konnte. Mal war es ein tiefes Gefühl und manchmal eher flach! Aber auch das ist gut!
Ich glaube, alles aber auch alles fängt mit der Liebe an und da hört es auch wieder auf, wenn es denn ein Ende geben sollte. Alle unsere Entscheidungen kommen ursprünglich aus der Liebe zu uns selbst! Es ist nur unter so viel „Bedingungen“ versteckt. Ja, versteckt ist glaube ich, ein ganz guter Begriff dafür. Auch wenn du eine „schlechte“ Entscheidung triffst, ist sie für dich. Sie will eigentlich nur, dass du dich darin erkennst! Ob es um „Kleinheit“ geht, oder du einfach nur geliebt werden willst…
Manches mal, wenn du einen anderen beschuldigst, irgendwie zu sein, frag dich, wo du auch so bist! Denn genau diese Verurteilung ist das, was du siehst! Und nur was du kennst, siehst du!
Ich habe mich neulich aufgeregt, dass sich ein Mensch in meinem Leben so viel Platz nimmt, ohne Rücksicht auf Verluste und habe mich gleich gefragt, was das mit mir zu tun hat. Ich habe ein bisschen gebraucht, weil ich erst nicht verstanden habe. Aber dann hat es „Klick“ gemacht: Ich habe diesem Menschen erlaubt, meinen Raum auch noch einzunehmen, weil ich ihn nicht ausgefüllt habe! Bingo! Ja genau das ist es! Wie oft habe ich meinen „Raum“ nicht gefüllt, mit mir selbst! Weil ich mich „Klein“ gemacht habe! Auch mit meinen 1,53cm Körpergröße könnte ich mir mehr Raum gönnen 😉 . Also letztlich tut dir niemand etwas, du tust alles selber! Das ist mir so klar geworden wie Kloßbrühe. Eigentlich müsstest du niemandem vergeben, für irgend etwas, außer dir selbst. Und selbst das nicht einmal. Denn wir haben nur 5% Bewusstsein und 95% sind für uns nicht bekannt, können wir niemals wissen, was wir wirklich tun und selbst wenn es aus der besten Absicht ist, wissen wir nicht, was die 95% bewirken!

Jesus hat am Kreuz gesagt, zumindest nach der Bibel: Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun…ja ich glaube, ich weiß was er gemeint hat… zumindest mit den 5% die ich zur Verfügung habe. 🙂
Was ich dir mit diesem Text sagen will:
Sei mutig, wenn du dein Leben verändern willst, musst du erst wissen wer du bist, damit du weißt, wohin die Veränderung gehen soll. Ursprünglich bist du geballte Lebensfreude und Entdecker, nur irgendwann hat man dir eine Bremse eingebaut und diese Bremse ist die Verleugnung deines Ausdrucks der Liebe! Und glaube mir, das ist keine Floskel, ich meine es so! Du bist pure Liebe! Du meinst du bist es nicht, aber eben nur, weil man dir erzählt hat, das du es nicht bist! Dummerweise hast du es irgendwann geglaubt. Jetzt glaube mir: DU BIST LIEBE in reinster Form!
Das was nicht liebevoll erscheint, ist das, was dir beigebracht wurde, dein Handeln ergibt sich aus dem, was man dir erzählt hat, wer du bist! Das ist das Geheimnis deines Handelns, wenn du denkst du handelst lieblos!

Es ist schon spät und jetzt werde ich mir noch ein wenig Zeit für mich nehmen, entspannen und einfach ein bisschen fühlen, wo noch Veränderung ansteht…eine schöne Veränderung! Ja, das Leben ist schön!
Lasst es euch gut gehen und nehmt euch liebevoll in eure Arme und fühlt, wie liebenswert ihr seid, jeder von euch!
Von ganzem Herzen eure Nicola

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