Schwerelosigkeit…

Hast du auch gerade das Gefühl der Schwerelosigkeit?

Mir geht es gerade so. Was vor Wochen doch noch alles zu tun war! Und plötzlich ist alles so leicht! Nichts ist zu tun, außer sich der Ruhe zu widmen und durchzuatmen. Ja auch, wenn ich arbeiten gehe. Danach bin ich in einem friedlichen Zustand. Aber auch bei der Arbeit, bin ich freudig und entspannt.

Es ist als wäre ich befreit von all dem „müssen“! Tun müssen…ne…jetzt ist alles ruhig, auch wenn gerade hinter dem Vorhang der Sturm los ist. Aber es ist wie ein reinigendes Gewitter…ich kann mich an Gewitter erinnern, nachdem die Luft wieder so frisch und alles voller frischer Farben war, kennt ihr das? Und ich habe das Gefühl, wenn dieser Sturm hinter dem Vorhang, der uns noch verborgen ist, und den wir nicht ganz zu fassen bekommen, vorbei ist, werden wir in einer anderen Welt aufwachen! Corona ist der Vorhang, aber die Geschichte ist eine andere!
Unser Nachrichten berichten kaum davon, dafür ist aber im Internet Aufklärung pur zu finden! Nicht die Details, aber genug um zu ahnen, dass da was richtig richtig großes „passiert“.

Und so verbringe ich die Zeit, von der gerade so viel da ist, damit, das zu tun, was mir gerade Freude macht. Flüchtige „schlechte Gedanken“ werden mit „ich will glücklich sein“ weggefegt und weiter geht’s mit „nichts tun“. Alles geht gerade so leicht! Ich mache mir keine Sorgen und wenn doch mal was auftaucht, denke ich mir „ich will glücklich sein“ und stelle fest, dass alles „ für mich geregelt“ wird. Ja und das ist dann auch so! Was für eine sonderbare Zeit!

Plötzlich sind die Delfine wieder in Küstennähe! Da gibt es wunderschöne Videos im Internet darüber. Sie kamen zurück, weil wir „nichts!!!“ gemacht haben! Wir waren nicht damit beschäftigt, das Wasser durch unsere Geschäftigkeit zu verseuchen! 😀 Vielleicht ist „Nichts tun“ genau das, was wir und unsere Erde gerade am meisten brauchen, damit wir uns alle erholen können. Sind wir doch alle so fleissig am Werkeln und am Machen! Schnell mit dem Auto da hin, dort hin…5 Geschäfte abgrasen, Kinder in den Sport oder zur musikalischen Früherziehung fahren, schnell einen Kaffee „To Go“, weil’s zum sitzen nicht reicht, weil der Frisör schon wartet und der Mann dann noch sein warmes Essen braucht, wenn er total erschöpft von der Arbeit kommt…puh…tut diese Entschleunigung gut!

Von mir aus, könnte es so bleiben, bis auf das, dass ich die Menschen, die ich liebe, nicht besuchen kann. Kein zwangloses nettes plaudern bei einer gemütlichen Tasse Kaffee oder Tee…aber meine lieben Freunde…das holen wir nach! 😉

Und wenn sich der Vorhang geöffnet hat, wird ein anderer zugezogen werden! Das Alte wird es nicht mehr geben und das Neue ist endlich da! Dann hoffe ich, dass alle Menschen auf der Straße tanzen werden, singen und lachen und sich vor Freude in den Armen liegen. Weil wir erkannt haben, dass das, was wir bisher gemacht haben und LEBEN nannten, alles andere als das war! Ich sehe eine große Bühne, auf der sich die Schauspieler ihre Masken abnehmen, und sich zeigen, wie sie sind…und ja, ich denke die Masken werden fallen, wenn wir erkennen, das diese nicht mehr nötig sind, weil wir uns verbunden fühlen und alles vergeben ist, was bisher geschah! Gerade jetzt fühle ich auch, dass es nicht mehr nötig ist, Altes auszugraben, um es endlich aufzulösen. Es ist eher so, wie ich es weiter oben schon beschreibe. Oh, da ist was…ok, das vergebe ich mir und den anderen (was aber vom Herzen kommt, also nicht einfach nur so daher gequatscht) und dann zerfällt diese Situation zu glitzerndem Staub und verteilt sich in alle Winde, einfach weil ich es mit der Liebe der Vergebung durchlichte, das ist mein Bild dazu. ABER DAS IST AUCH DAS LETZTE MAL…mehr ist nicht nötig, dann ist es für alle Zeit aufgelöst! Halte dich damit nicht länger von deiner Freude fern! Denn wenn es eins gibt, was wir uns tatsächlich wünschen, dann ist es das Glück und die Freude…alles andere sind Dinge, die wir meinen zu brauchen, um dieses Gefühl zu erzeugen…und das brauchen wir nicht mehr, wir brauchen nichts, denn sie, die Freude, ist NUR IN uns zu suchen und zu finden! Und ich glaube, das wird uns in der Zukunft keiner mehr sagen müssen…wir werden es alle wissen….und noch viel mehr!
Ich hoffe es geht dir mit dieser Schwerelosigkeit auch so! Und wenn es heute noch nicht so ist, ist es bei dir vielleicht morgen soweit! Alles kommt zur rechten Zeit, denn alles ist bereits da. Und alles ist jetzt genau so wie es sein soll! Darauf kannst du vertrauen!

Von Herzen deine Nicola

2 Gedanken zu „Schwerelosigkeit…“

  1. Liebe Nicola,

    vor ein paar Tagen war ich im Feld spazieren bei strahlendem Sonnenschein, es war einfach herrlich. Mir kam auf einmal der Gedanke: Was ist denn jetzt eigentlich mit den Kindern? Wie erleben die denn diese Zeit, in der Erwachsene panisch vor Angst sind, sich um Klopapier streiten und man sich nicht mehr liebevoll in den Arm nehmen soll/darf? Bekommen die nicht ein dickes fettes Trauma nach dem anderen verpasst? Die Antwort auf diese Fragen kam wie immer von rechts oben *g* Diese Erlebnisse, die sonst vielleicht zu einem Trauma geführt hätten, kommen in dieser hoch transformatiorischen Zeit gar nicht dazu „anzudocken“, sie werden einfach aufgelöst! Puh, war ich erleichtert, als ich das hörte und auch gleich ein Bild mitgeliefert bekam. Ist DAS schön, wenn man nix machen muss, weil sich höhere Ebenen kümmern. Das dürfen wir jetzt auch lernen: NIX tun und geschehen lassen…nicht immer einfach, wie ich aus Erfahrung weiß, aber man kann das üüüben!

    HERZlichst,
    Jutta

    1. Hallo liebe Jutta, ich glaube viele Kinder, zumindest die Kleinen, sind noch ganz anders verbunden, als wir Erwachsenen. So fragt mein Enkel öfter seine Mama, ob die Familie sicher ist und antwortet dann selber: „Ja Mama, wir sind sicher!“ Er sagt auch das er schon mal „Groß“ war und jetzt ist er der kleine Jamie. Fragt man ihn danach, ist es fast so, als ob er nicht mehr wüßte, was er gesagt hat. Und ich hoffe auch, dass sie diese Angst nicht übertragen bekommen. Und dieses „Nix tun“ ist sich darauf zu besinnen zu „Sein“. Verbunden zu sein und zu fühlen, wer man ist und das in die Welt zu tragen!! Uns wurde nur erzählt, dass wir etwas tun müssen! Und wir müssen etwas tun, damit wir glücklich sind…wenn…dann…vergiss es! Wir waren schon immer in Sicherheit und geborgen, in dieser bedingungslosen Liebe, genannt Gott, Universum, wie auch immer der Name den du dafür hast. Aber als wir anfingen zu tun und zu machen, haben wir gemeint, dass wir das ohne Gott könnten. Und da begann unser Dilemma! Also ist es einfach nur unsere Aufgabe, diese Verbindung in uns mit dem Göttlichen wieder herzustellen. Dann wird es wieder ganz leicht!
      Von ganzem Herzen liebe Jutta

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